Latinale 2022 – „empfindsames übersetzen: TRANSLATOR’S CHOICE 2“

Lautlos und unsichtbar hat die Latinale 2022 an den Schreibtischen von Übersetzer:innen und Organisator:innen in Berlin, München und Wien bereits begonnen. Unter dem Titel „empfindsames übersetzen: Translator’s Choice 2“ knüpft die 16. Ausgabe des Festivals an den im letzten Jahr etablierten Fokus „Translator’s Choice“ und die dort angestoßene Debatte über „Sensitivity Translating“ an und hat die Übersetzer:innen Christian Filips,Niki Graça, Daniel Graziadei, Udo Kawasser, Birgit Kirberg, Christiane Quandt und Petra Strien-Bourmer dazu eingeladen, eigene Autor:innenvorschläge einzureichen. Aktuell sind sie dabei, Gedichte von Paulo Henriques Britto (Brasilien), Jaime Huenún (Chile), Yuliana Ortiz-Ruano (Ecuador), María Paz Guerrero (Kolumbien), Legna Rodríguez Iglesias (Kuba) und Raquel Salas Rivera (Puerto Rico) ins Deutsche zu übertragen. Am 18. und 19. Juni kommen sie als Gäste des Literarischen Colloquiums Berlin und der Lettrétage zusammen und tauschen sich in einer gemeinsamen Übersetzungswerkstatt intensiv über ihre Erstversionen aus, diskutieren poetologische und übersetzungstheoretische Fragen – und sammeln erste Ideen für das Format der Festivalabende vom 9. bis 11. November. Dank geht an den Deutschen Übersetzerfonds für die finanzielle Unterstützung sowie an das Instituto Cervantes Berlin, den langjährigen Organisator der Latinale.